In 55 – 60 Millionen Jahren – da ist sich die Wissenschaft nicht ganz einig – aber auf jeden Fall vor sehr langer Zeit gab es die ersten Ur-Pferde. Sie waren nur ca. 30 cm hoch. Deswegen findet man in der Literatur auch häufig die „niedliche Bezeichnung“ Ur-Pferdchen.

Dieses „Eohippus“, wie es der Paläontologe Charles Marsh in seiner Beschreibung 1876 nannte, wurde griechisch „Pferd der Morgenröte“ genannt, nach EOS, Göttin der Morgenröte.

Dieses waren Waldtiere, die sich überwiegend von Laub ernährten.

Damals – vor etwa 55 Millionen Jahren – gab es schon eine starke Erderwärmung. Die Gründe damals waren selbstverständlich ganz andere als heute. Die Wälder gingen durch die Trockenheit zurück, und die Landschaft wurde über viele Hundertausende von Jahren zur Steppe. Die Tiere passten sich über die riesigen Zeiträume allmählich an, und so wurde das Pferd zum Steppentier. In dieser Steppe wurden die Pferde natürlich damals von anderen Tierarten, die überwiegend Fleischfresser waren, schneller erkennbar, und das Pferd wurde so zum Fluchttier.

In dieser frühen Zeit hatten die Pferde an den Beinen vorne 4 Zehen und hinten 3 Zehen.

Die vielfältigen, körperlichen Anpassungen ergaben sich aus den gravierenden Veränderungen über die kaum vorstellbaren, riesigen Zeiträume. Dadurch sind innerhalb der Art Pferde also ganz allmählich andere Tiere entstanden.

Aber: die Pferde waren schon immer und sind auch heute noch Dauerfresser.

 Als die Domestizierung vor etwa 4.500 Jahren begann, und die Pferde für den Menschen nutzbar gemacht wurden, kam der Mensch in die Pflicht, die Pferde ernähren zu müssen. Daraus wurde aber keinesfalls eine artgerechte Form der Fütterung, sondern eine Anpassung an „das menschliche Fressverhalten“. Immer, wenn der Mensch zu essen gewohnt war, bekamen also auch die Pferde zu fressen.

Und so entstand das (wenn es gut geht) 3x tägliche Füttern.

In der heutigen Form der Nutzung der Pferde besteht keinerlei Notwendigkeit mehr, zu bestimmten Zeiten füttern zu müssen, wie vordem z. B. in der Landwirtschaft.

Also kann man nun endlich dazu übergehen jetzt artgerecht zu füttern. Das funktioniert aber nur geräteunterstützt, denn kein noch so guter Futtermeister kann das so exakt und verlässlich.

Die geräteunterstützte Fütterung gibt den Pferden – wie noch längst nicht allen bekannt – über längere Zeiträume immer nur in kleinsten Mengen, also so wenig, wie die Pferde gerade mit den Lippen aufnehmen können – und das 12x am Tag. So wird das Futter garantiert bestens gekaut und optimal eingespeichelt. Daher ist es so bei dieser Technik, die von der Bundesforschungsanstalt und WEINSBERGER in Gemeinschaftsentwicklung geschaffen wurde,

Kein einziger ernährungsbedingter Koliker mehr bekannt.

Die Studie unter dem Thema „artgerechtes Füttern“ hat eindeutige Nachweise der artgerechtesten Fütterung erbracht und weiterhin bewiesen eine bisher nicht gekannte Wirtschaftlichkeit.

Geräteunterstütztes Füttern bringt eine Revolution in die Pferdehaltung – da liegt die Zukunft.

Die artgerechteste Form der Fütterung mit natürlichem Fressverhalten.