WEINSBERGER ist der einzige Anbieter aller 5 Gerätesysteme:

 

1.) Die Einzelplatzversorgung der Kraftfutter-Dosiergeräte (gesetzl. gesch.) – hier kann jedes Pferd ganz individuell eine Futterzusammenstellung bekommen. Dies sind die Boxenbehälter und die Flachbehälter, die preisgleich sind.
Bisher musste man bei 3 x täglicher Fütterung pro Woche 21 x an die Boxen. Jetzt braucht man im Durchschnitt pro Woche nur noch 1 x an die Boxen, um die Behälter nachzufüllen.
Man spart also 20 x pro Woche den Gang zu den Boxen. Das ist pro Jahr 1.040 x, eine enorm hohe Zahl, auf die man sonst gar nicht zum Nachdenken kommt.
Dadurch spart man 95% der Zeit des Fütterns!

Aus der Sicht des Pferdes ist das die optimale Form der artgerechtesten Fütterung.
Aus der Sicht des Pferdemenschen aber bedeutet das zunächst einmal völlige Zeitunabhängigkeit – man kann Heilig Abend oder die Sonntage morgens vergessen. Wenn man in den Stall kommt, sind die Pferde schon 2 x gefüttert.

Durch die Trippelfütterung, einer Gemeinschaftsentwicklung der Bundesforschungsanstalt und WEINSBERGER, streut immer nur so wenig Futter in den Trog, wie die Pferde mit den Lippen aufnehmen. So wird das Futter aber bestens und vollständig gekaut, optimal eingespeichelt und dadurch viel besser aufgeschlossen, so dass es enorme Futterersparnis gibt.
Im Durchschnitt zwischen 20 und 25 %, in einzelnen Fällen sogar über 30 %. Dadurch ist es gegeben, dass die große Ersparnis an Futter und die hohe Ersparnis an Arbeitsleistung dazu führen, dass man z. B. bei Ratenzahlung einen bestimmten Betrag monatlich entrichtet, aber gleichzeitig auch noch Geld verdient, eben durch die Ersparnisse.

2.) Die Kraftfutter-Dosierung mit zentraler Versorgung direkt aus dem Silo:
Hier wird allerdings für alle Pferde dasselbe Futter verabreicht.
Auch hier ist die Ausgabe des Futters an alle Fressplätze absolut zum selben Augenblick. Bei diesem Fütterungssystem ist der Arbeitsaufwand absolut null.

3.) Das Transponder-System ist eine Ergänzung zu den Kraftfutter-Dosiergeräten (ges. gesch.) – Gemeinschaftsentwicklung der Bundesforschungsanstalt und WEINSBERGER – im System der Einzelplatzversorgung und dem System der zentralen Versorgung direkt aus dem Silo.
Hier haben die Pferde nacheinander die Futterzuteilung. Es kann bei diesem Fütterungssystem jedes Pferd individuell gefüttert werden.
Es entstehen allerdings Wartezeiten für die anderen Pferde. Die bevorzugte Bauart ist die L-Form. Das Pferd tritt von hinten an die Station und verlässt diese durch den mechanischen Austritt nach vorne. Grundlage für diese Konstruktionsart ist die Tatsache: das Pferd ist ein Fluchttier und will stets nach vorne. Im Eingangsbereich wird das Fressen der Pferde durch das Anrechtstor geschützt. Dadurch ist ruhiges Fressen gewährleistet. Die Führungsflächen leiten die Pferde jeweils innerhalb der Station. Es kann immer nur 1 Pferd die Station betreten. Die Antenne entspricht dem ISO-Standard. Die Reichweite ist bei optimaler Anlage 40 cm. Der Futterdosierer befindet sich unmittelbar hinter der Wand. Durch eine Futterrutsche gelangt das Futter in den Trog. Als Option ist ein ein- und ausfahrbarer Trog lieferbar. Der mechanische Austritt schützt das fressende Pferd. Die elektronische Steuerung kann auch zwei Stationen versorgen, z. B. für Gruppen mit ungleichgroßen Pferden eine für die kleineren Pferde, die andere für die größeren. Das Liquid Crystal Display (LCD) und die Eingabetastatur bilden eine Einheit. Die Netzspannungsversorgung von 230 V erfordert eine Absicherung von 10 A. Fütterungszeit, Futter pro Besuch, Fressgeschwindigkeit usw. sind Parameter-Werte, die vom Betreuer individuell eingestellt werden können.

Noch ein ganz wichtiger Hinweis:
Bei den Einzelfressplätzen sowohl in der Einzelplatzversorgung als auch in der zentralen Versorgung direkt aus dem Silo liegt der entscheidende Vorzug darin, dass alle Pferde absolut gleichzeitig das Futter bekommen – daher diese völlige Ruhe sowohl bei der Fütterung mit den Kraftfutter-Dosiergeräten als auch mit den Raufutter-Dosiergeräten.

Bei der Transponderfütterung hingegen frisst pro Station immer nur ein Pferd – die anderen Pferde sind in Warteposition (sie stehen an). Es entsteht dadurch eine gewisse Stresssituation für die Pferde, und es kann sehr leicht geschehen, dass ranghöhere Pferde die rangniedrigeren Pferde verdrängen, was bei der Einzelplatzversorgung oder der zentralen Fütterung überhaupt nicht passieren kann.

Man muss sich einfach mal ein paar Zahlen vor Augen führen:
Nach den Computeraufzeichnungen bei der Transponderfütterung ergeben sich folgende Daten. Der durchschnittliche Abruf bei der Transponderfütterung sind pro Pferd pro Tag 12 Fütterungen. Die mittlere Dauer eines jeden Futterganges sind 8 Minuten. Das bedeutet: bei 8 Minuten Fressdauer (einschließlich Betreten und Verlassen des Standes) und zwölfmaliger Fütterung sind das pro Pferd pro Tag 8 x 12 = 96 Minuten = 1,6 Stunden. Das sind bei nur 10 Pferden (wenn sie unmittelbar hintereinander fressen würden) pro Station 16 Stunden.

Sie sehen also 2/3 eines Tages, wobei in der dunklen Jahreszeit davon bereits nur die Hälfte bei Tageslicht zur Verfügung steht.

Im Gegensatz dazu ist bei der Einzelplatzversorgung – egal ob manuell ca. alle 7 Tage an jedem Fressplatz ganz beliebiges Futter nachgefüllt wird oder bei zentraler Versorgung aus dem Silo (finanzieller Aufwand an Lohnkosten absolut Null) – eine jeweilige Anpassung an den Tagesrhythmus jederzeit möglich.

Es ist sinnvoll, bei der Transponderfütterung so viele Stationen vorzusehen, dass nicht mehr als 10 Pferde pro Station Zugriff haben.

Die Kosten für eine Station liegen – je nach den örtlichen Umständen – in der Komplettausstattung zwischen 13.000,– € und 15.000,– €. Dabei ist der Fressplatz bei der Einzelplatzversorgung in seinen Kosten mit einem Anteil von nur ungefähr einem Drittel.

Beachten Sie bitte den enormen Kostenvorteil der Einzelplatz-Versorgung.

4.) Die Raufutter-Dosiergeräte (gesetzl. gesch.) – siehe unter „Fütterungssysteme“, Untertitel „Raufutter-Dosiergeräte.“

5.) Die Mehrraum-Auslaufhaltung mit individueller Vorratsfütterung – siehe unter diesem bei „Fütterungssysteme“, Untertitel wie vorstehend. Das Allerwichtigste aus der Sicht des Pferdes ist das absolut gleichzeitige Fressen; die völlige Ruhe und die Ausgeglichenheit der Pferde bei der Einzelplatzversorgung. Gerne betreuen wir Sie ganz individuell und mit den besten Ratschlägen aus diesen jahrzehntelangen Erfahrungen.

Wie Ihnen sicher aufgefallen ist, hat WEINSBERGER als einziger Anbieter alle 5 Gerätesysteme (einschließlich der Raufutter-Dosiergeräte) im Programm und kann daher vollkommen objektiv vergleichen – mit der Nennung aller Vorteile und des einen doppelten Nachteils (in Funktion und den hohen Einrichtungskosten in dem einen Fall).