Der Dauerfresser Pferd hat über den riesigen Zeitraum seiner Entwicklungsgeschichte von 60 Mio. Jahren (im Vergleich der Mensch, einschließlich der Primaten, „nur“ 11 Mio. Jahre) seine Nahrung stets vom Boden aufgenommen.

Das kann man immer noch leicht nachvollziehen, wenn man die seltene Gelegenheit hat, die Pferde in der freien Wildbahn zu beobachten oder man sieht sie beim Weidegang.

Dann domestizierte der Mensch die Pferde begonnen vor 4500 Jahren und begann einige Jahrhunderte später mit der Kraftfuttergabe an die in der Land- und Forstwirtschaft (im wahrsten Sinne des Wortes) hart eingespannten Pferde.

Weil die Pferde in Ständern und später in Boxen gehalten wurden, konnte man nicht mehr das Futter einfach auf den Boden kippen. Die dann eingesetzten Tontröge wurden öfter beschädigt, weil die Pferde leicht in die Tröge getreten haben. Auch war bei der Ständer-Aufstallung immer wieder Einstreu in den Trögen – das fast jedes Mal erforderliche Aus-räumen der Tröge war lästig.

Übrigens: aus dieser Zeit stammt die Behauptung, die Pferde würden in die Tröge treten (das war nur wenn die Tröge auf dem Boden standen).

Dieses Märchen hat sich aber hartnäckig bis heute gehalten.

So hat man dann bis jetzt die Tröge – auch in Anpassung an das menschliche „Fressverhalten“ – auf eine Höhe von 1,0 – 1,2 m Trog – Oberkante montiert (manchmal noch höher).

Eigentlich kam man erst durch den Einsatz der Kraftfutter-Dosiergeräte darauf, dass diese willkürliche Höhe gar keinen Sinn macht.

Auch die Behauptung, die Pferde würden sonst in die Tröge reinmisten, ist vielfach in aller Munde – Pferde misten in der seitherigen Höhe auch gelegentlich in die Tröge oder in die gleichhohen Tränken.

Sie misten aber nicht mehr in den Trog, wenn darüber ein Kraftfutter-Dosiergerät angebracht ist.

 

Also: Die Idealhöhe Trog – Oberkante ist 60 cm.

Dann haben die Kraftfutter-Dosiergeräte (gesetzl. gesch.) eine Einfüllhöhe beim Flachbehälter von 1,60 m also auch für eine zierliche Person ohne Anstrengung und ohne Hilfsmittel (Hocker) erreichbar.